Weimaraner

Nein, als Weimaraner bezeichnet man nicht die Einwohner unserer Stadt.

Der Weimaraner ist ein sehr auffälliger, bis 70 cm großer und 40 kg schwerer Hund, der heute noch hauptsächlich als Jagdhund geführt wird. Besonders charakteristisch ist das "blaue" (silber-, reh-silber- bzw. mausgraue) Fell und die hell bis dunkel bernsteinfarbenen Augen, die im Welpenalter himmelblau sind. 

Über die Entstehung des Weimaraners gibt es zahlreiche Theorien. Fest steht nur, dass der Weimaraner Anfang des 19. Jahrhunderts am Hof zu Weimar von Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828) gehalten wurde. Sicher ist, daß die Hunde bereits sehr lange vor dieser Zeit reinrassig gezüchtet worden sind, ohne ihnen jedoch den Namen Weimaraner zuzuordnen. Seit etwa 1897 wird die Rasse planmäßig gezüchtet und in Zuchtbüchern geführt (zunächst wohl fast ausschließlich in Thüringen). 1897 wurde ein Verein zur Reinzucht des silbergrauen Weimaraner-Vorstehhundes gegründet.