„Eimanierte“ - Marinierte Heringe
Man nehme gut gewässerte Salzheringe, diese gut putzen und filetieren. Den Rogen und die Milch können nach Belieben auch verwendet werden.
Die Salzheringe in eine tiefe Schüssel schichten, dazwischen jeweils reichlich Zwiebelringe, Apfelscheiben und Scheiben von Salz- und Gewürzgurken legen und Pfefferkörner, Wacholderbeeren, einige Nelken und Pimentkörner dazwischenstreuen.
Über das Ganze so viel sauren Rahm oder halb saure Milch, halb sauren Rahm gießen, so dass die Flüssigkeit fingerhoch darüber steht.
Den marinierten Hering mindesten einen Tag bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Dazu unbedingt Pellkartoffeln servieren. Die „Eimanierten“ sind einige Tage im Kühlschrank haltbar.
Ebenso beliebt sind für dieses Essen Ölheringe, die ebenfalls selbst hergestellt wurden:
„Ölheringe“
Salzheringe putzen und filetieren. Auch hier kann man den Rogen und die Milch nach Belieben mitverwenden. Die Filets in eine flache Schüssel schichten und beliebige Gewürze darüber streuen, z.B. Pfefferkörner, Zwiebelringe, Lorbeerblatt, Nelken, Piment, Zitronenschale, Ingwer und Wacholderbeeren. Die Heringe mit feinem Tafelöl bedecken.
Früher verwendete man dazu frischgepresstes Lein- oder Mohnöl, des persönlichen Geschmackes sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Mindestens eine Tag lang ziehen lassen. Dazu serviert man trockenes Brot oder Pellkartoffeln.
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und einen Guten Appetit.
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