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Fürstengruft Weimar
Im Auftrag von Großherzog Carl August entstand 1824-1827 diese Begräbnisstätte für die herzogliche Familie. Clemens Wenzeslaus Coudray entwarf einen schlichten Rechteckbau, der außen von einer achteckigen Kuppel überwölbt wird. In der Gruft ruhen Herzog Wilhelm IV. (1598-1662) und seine Nachkommen. 1827 wurden die Gebeine Schillers in der Gruft unter dem Kapellenraum beigesetzt, 1832 fand auch Goethe hier seine letzte Ruhestätte. Die Eichensarkophage der beiden Dichter entstanden nach einem Entwurf Coudrays. 1993/94 wurde die Gruft grundlegend saniert. 1860-1862 wurde für die aus Russland stammende Großherzogin Maria Pawlowna eine russisch-orthodoxe Kapelle als Begräbnisstätte angebaut. (Quelle: MARCO POLO Sonderausgabe ThüringenCard - Fürstengruft)

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